New Balance

von Dr. Ralf Wodopia – finisher concepts

Der Mann mit dem Hammer kommt bestimmt

Berlin Marathon bei Kilometer 32, alles tut weh, noch zehn schier unendlich erscheinende Kilometer liegen vor Dir. Dein noch lockerer, flüssiger Schritt, mit dem Du über die ersten Kilometer des Marathons wie in einem Triumphlauf zu fliegen schienst, ist einem sich Dahinschleppen in Sitz- oder Hohlkreuzhaltung gewichen – rien ne va plus.

Das Gefühl kennt jeder Marathonläufer. Ab der Hälfte oder spätestens im letzten Drittel der Distanz bekommst Du Probleme. Du kannst ein druckvolles Laufen und damit das angestrebte Tempo nicht mehr aufrecht erhalten. Viele Athleten lassen gerade in der Schlussphase eines Marathons viel Zeit liegen, die sie sich zuvor im engen Feld und mit einem hohen Anfangstempo mühsam erkämpft hatten.

Welche Ursachen liegen dem Einbruch zugrunde? Natürlich sind viele Faktoren an der Gesamtleistung in einem Wettkampf beteiligt. Beim Marathon sind es vor allem die Ausdauer und die Ernährung bzw. der Energiehaushalt des Körpers. Dazu kommen weitere Aspekte wie die Tempohärte, Material, Tempoeinteilung und die Psyche sowie Faktoren, die Du nicht oder nur beschränkt beeinflussen kannst, wie die Witterungsbedingungen. Vielfach unterschätzt und im Training häufig vernachlässigt werden aber die Kraftausdauer und die Bewegungsökonomie. Dass beide gerade in der Endphase des Rennens leistungslimitierend wirken, konnte in mehreren Studien wissenschaftlich bewiesen werden, zum Beispiel von den Amerikanern Edward Coyle und Tim Anderson oder Charles Guezennec aus Paris.

Mehr lesen »

Ralf Wodopia / 26.02.10
Bookmark and Share

New Balance Factory Visit

Mehr Infos zum Werksbesuch in Maine, United States auf Freshness Feature.

Guido / 25.02.10
Bookmark and Share

Biografien liegen schwer im Trend. Die entsprechenden Abteilungen in der Buchhandlung wachsen in etwa so schnell wie die Teilnahmerzahlen beim Fisherman’s Friend StrongmanRun. Während die Lebensgeschichte nahezu jeder Person des öffentlichen Lebens niedergeschrieben wird, oft schon im Teenageralter, soll es hier um eine etwas andere Biografie gehen.


Name: 1064

Familienname: New Balance – NBx

Beruf: Runningschuh

Vorfahren: 1060, 1061, 1062, 1063


Exemplarisch für etliche weitere Runningschuhe von New Balance wollen wir also einen Blick auf den Weg werfen, den der 1064 bis zu seinem Kauf durch einen Läufer geht. Denn bevor er im Regal des Laufhändlers unseres Vertrauens das erste Mal auftaucht, hat er schon eine bewegte Geschichte hinter sich. Mehr lesen »

Julian / 24.02.10
Bookmark and Share

von Matthias Heim – finisher concepts

4.) Unter-Tage-Marathon Sondershausen


Ein Marathon mit Helmpflicht – na wo gibt´s denn so etwas? Weit muss man hierzu gar nicht fahren: In Sonderhausen bei Erfurt findet alljährlich im Dezember der Unter-Tage-Marathon statt, der auf einem Rundkurs von 10,5 Kilometern ausgetragen wird. Im Jahr 2008 gab es die bereits siebte Auflage des Rennens am Nikolaustag.


Das Einzigartige an diesem Marathon ist, dass das Feld der maximal 450 Teilnehmer in 700 Metern unter der Erde läuft – und sich dabei einigen Schwierigkeiten ausgesetzt sieht. Bei einem Marathon 1240 Höhenmeter bewältigen zu müssen ist an sich schon unangenehm, hinzu kommen mit 25 Grad Celsius Lufttemperatur und nur 30 Prozent Luftfeuchtigkeit erschwerte Bedingungen. Deshalb sollten im Brügman-Schacht auch nur fitte Athleten an den Start gehen.


Das Startgeld (45 Euro im Jahr 2008) ist im Übrigen sehr fair. Dafür muss man allerdings in Kauf nehmen, dass man nach dem Rennen – je nachdem, wie schnell man war – nicht gleich das Weite suchen kann… frühestens fünf Stunden nach dem Start kann man den Schacht wieder verlassen. So lange muss man auch noch ungeduscht bleiben, denn die Duschen befinden sich wieder über Tage.

http://www.sc-impuls.de/3-untertage-spk-marathon.htm

5.) Big-Five-Marathon


Bei einem normalen Stadtmarathon fehlt Ihnen der letzte Kick? Vielleicht ist der Big-Five-Marathon in den Savannen Südafrikas dann die passende Alternative für Dich. Bei dem Lauf-Event im privaten Reservat Entabeni zwischen Johannesburg und dem Krüger Nationalpark kannst Du jederzeit Bekanntschaft mit einem der Tiere der sogenannten Big Five machen – Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel oder Leoparden, die allesamt dort leben. Der Kurs führt inmitten durch das Reservat – und lediglich bewaffnete Ranger und notfalls Hubschrauberlärm schützen die Teilnehmer vor allzu innigster Bekanntschaft.


Die Vielfalt an Tieren (u.a. Giraffen, Nilpferde, Antilopen) und eine atemberaubende Landschaft, eine abwechslungsreiche Strecke auf wechselnd sandigem, steinigen, erdigen oder asphaltenen Untergrund hebt den Big-Five-Marathon von anderen Veranstaltungen ab. Der Kurs ist teils flach und teils bergig – und durch die Austragung des Rennens im südafrikanischen Winter sind die Temperaturen mit ca. 15 bis 23 Grad erträglich.


Erstmals organisiert wurde das Rennen im Jahr 2005, die letzte Auflage fand am 20. Juni 2009 statt. Die Siegerzeiten liegen bei den Männern in der Regel zwischen 3:15 und 4:00 Stunden, die ersten Frauen erreichen das Ziel nach rund 4:15 bis 4:45. Für 120 Euro Startgebühr (Stand 2009) kann man bei diesem Erlebnis mit von der Partie sein. Im übrigen gibt es auch einen Halbmarathon. Für weitere Informationen siehe:


http://www.big-five-marathon.com


matthiasfc / 23.02.10
Bookmark and Share

GRAVITY TEST

Als nächstes Hindernis wartet nun der Gravity Test auf Euch. Hier müsst ihr beweisen, dass Ihr gegen die Schwerkraft bestehen könnt. Es handelt sich um eine Schräge, die ihr entlang laufen müsst. Hier ist jeder Schritt mit Bedacht zu setzen. Ein falscher Tritt und es geht abwärts. Vorsicht ist also geboten, denn es sieht einfacher aus als es in Wirklichkeit ist.

 

Die Hard Facts

Steilkurve mit einer 10% Steigung
Läufer müssen die Schräge der ehemaligen Abgasschutzwälle entlang laufen

Schwierigkeiten

Hohe Belastung für die Beine aufgrund der Schräglage
Sehr rutschiger Untergrund

ACHTUNG – Nächste Woche gibt es wieder Wildcards zu gewinnen!

IrisWerner / 23.02.10
Bookmark and Share

DIRTY DANCING

Nach der „Black Sea“ und dem „Spider’s Web“ erwartet Euch das spektakuläre Hindernis 6: „Dirty Dancing.“ Um es zu meistern, braucht Ihr einen klaren Kopf, heiße Hüften und Nerven aus Stahl. „Tanzt“ Euch durch original Weezer Erde, angereichert mit kaltem Wasser. Aber aufgepasst, der ein oder andere Schuh könnte hierbei stecken bleiben. Unterschätzt die vermeintlich leichte Grube nicht, da Ihr gar nicht so leicht vorwärts kommt in der tiefen Erde. Vor allem in der zweiten Runde wird der Ententanz in die Beine gehen.

Die Hard Facts

Eine große Erdgrube zum Durchwaten

Nah gelegen beim Start/ Ziel Bereich

Ein Zuschauermagnet


Schwierigkeiten

Manche werden dieses Hindernis wohl auf allen Vieren beenden

Sehr anstrengend


IrisWerner / 18.02.10
Bookmark and Share

In der neuen Runner’s World (Ausgabe März 2010) findet ihr einen Artikel zum Thema Chiropraktik. Hier vorab ein Auszug aus dem Artikel:

” [....] die Chiropraktik hat in den letzten Jahren bei Leistungssportlern enorm an Zuspruch gewonnen. [...] “Ein Hallux valgus oder Nackenschmerzen können ihren Auslöser im Beckenbereich haben.” Das Hauptaugenmerk der Chiropraktik gilt der uneingeschränkten Beweglichkeit der 24 Wirbel und rund 120 Gelenke an der Wirbelsäule. Wenn ein Wirbel sich verlagert , an Bewegungsspiel einbüßt und so einen Nerv irritiert, spricht der Fachmann von einer “Subluxation”. Oft versucht der Körper, solche Dysbalancen an einer anderen Stelle auszugleichen. Deshalb entstehen Schmerzen nicht immer da, wo ihre Ursache liegt.
Für Läufer sind die beiden Kreuz-Darmbein-Gelenke besonders kritisch – also die Verbindung von Rückgrat und Beinen. “Sie sind bei jedem Schritt im Höchstmaß beansprucht, weil sie nicht nur an der Koordination der Beinbewegung beteiligt sind, sondern auch sehr viel Körpergewicht tragen”, sagt Grossmann. “Wenn hier etwas nicht funktioniert, wird darüber und darunter das Buch der 1000 Symptome geschrieben.” Der Ischias kann betroffen sein, durch Dysbalance können sich aber zum Beispiel auch Knieschmerzen, Knochenhautentzündungen oder scheinbare Beinlängendifferenzen ergeben.[...]“

Mir persönlich hat die Chiropraktik sehr gut geholfen. Sind die Gelenke vom Chiropraktor “justiert” erreicht man langfristig gute Ergebnisse durch spezifische Kräftigung der Muskulatur.

Guido / 17.02.10
Bookmark and Share

Die New Balance Testläufer stehen fest

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!


Modell 1064 – NBx Cushioning für Silke aus Hannover und Markus Reuter

Modell 760 – NBx Supportive Cushioning fürClaudia und derMax


Modell 905 – NBx Lightweight für Jasmin Jerke und Serban Popin


Bitte schreibt eine E-Mail mit Lieferadresse und Schuhgröße an marketing@newbalance.de

( cc: iris.werner@printcc.de) die Testschuhe werden Euch baldmöglichst zugestellt!



IrisWerner / 15.02.10
Bookmark and Share

Training im Januar 2010

Wie angekündigt gebe ich euch heute Einblick in meine Trainingsplanung für den NYC-Halbmarathon am 21. März. Da ich Ende April auch beim Hamburg-Marathon starte, besteht die Herausforderung darin, das Training auf zwei Leistungs-Höhepunkte (“Peaks”) im Abstand von fünf Wochen auszurichten und dabei weder Tempo noch Ausdauer zu vernachlässigen.

Jede gute Trainingsplanung sollte sich an zwei Parametern orientieren: Dem Ist-Zustand und dem Ziel, das man erreichen möchte. Der status quo lässt sich am besten an aktuellen Wettkampf-Zeiten ablesen, das Ziel sollte anhand dieser Vorgaben anspruchsvoll, aber realistisch gewählt werden und ggf. entsprechend der Trainingsdaten angepasst werden. Mein konkretes Ziel für New York werde ich noch nicht verraten, aber wer meinen Ist-Zustand kennt, kann es sich in etwa ausrechnen.

Im Dezember und Januar lag der Schwerpunkt ganz klar auf Kraft-Ausdauer und Koordination. Viele Einheiten abseits asphaltierter Wege, im hügeligen Gelände und im tiefen Schnee standen deshalb auf dem Plan. Auch wenn ich mir wie die meisten von uns einen milderen Winter gewünscht hätte: Um körperliche und mentale Härte zu trainieren war das Wetter eigentlich ideal. Eine typische Woche im Januar sah so aus:

Mo: 1 h Schwimmen, Gymnastik
Di: 11 km zügig (TDL)
Mi: Intervalltraining in der Halle (z.B. 5 x 800 m), Lauf-ABC, Dehnen
Do: 20 km locker
Fr: 30 min Kraft-/Stabilitätsübungen
Sa: 10 km locker
So: Cross-WK 9 km
Wochenumfang: 60 km

Im Februar liegt der Schwerpunkt auf Umfang. Eine typische Trainingswoche sieht momentan so aus:

Mo: 1 h Schwimmen, Gymnastik
Di: 15 km locker
Mi: Intervalltraining in der Halle (z.B. 3 x 2 km), Lauf-ABC, Dehnen
Do: 15 km locker
Fr: 30 min Kraft-/Stabilitätsübungen
Sa: 12 km zügig (TDL)
So: 25-30 km langsam, letzten 5 km Crescendo
Wochenumfang: 80 km

Aufgelockert wird das ganze durch die Teilnahme an einer Winterlaufserie. Im Zwei-Wochen-Abstand folgen hier Aufbau-Wettkämpfe über 10, 15 km und Halbmarathon. Das ist eine willkommene Abwechslung, trainiert die Tempohärte und ermöglicht eine Standortbestimmung.

Im März werden die langen Einheiten (auch mit Blick auf den Hamburg-Marathon) weiter ausgebaut (auf 30-35 km). Der Tempodauerlauf wird auf 15 km ausgedehnt. Der Wochenenumfang wird dann bei rund 90 km liegen. Das ist vergleichsweise wenig, aber höhere Umfänge sind bei meiner relativ geringen Erfahrung (erst ein Jahr ambitioniertes Training) eher kontraproduktiv.

Ein echtes Tapering werde ich für den NYC-Halbmarathon nicht einlegen. Stattdessen strukturiere ich mein Training in Zyklen, lege also alle 4-5 Wochen eine ruhige Woche mit deutlich weniger Umfang ein. Damit habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Bis New York heißt es jetzt: Kilometer sammeln und verletzungsfrei bleiben!

42195blog / 15.02.10
Bookmark and Share

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare auf unseren Artikel “Testläufer gesucht”! Die Aktion endet heute, wir werden Anfang nächster Woche die glücklichen Gewinner bekannt geben.

IrisWerner / 12.02.10
Bookmark and Share