New Balance

Redaktion:
Liebe Katja, aus irgendeinem Grund haben wir Deinen Bericht zum Rothseetriathlon übersehen. Wir möchten uns bei Dir entschuldigen, dass wir diesen jetzt erst veröffentlichen. SORRY!!! Viele Grüße, New Balance Blogredaktion


Nach dem es dieses Jahr leider aus verletzungstechnischen Gründen nicht aus Roth wurde, startete ich wenigstens am Rothsee.

Diese kurzen Dinger machen mir weder besonders Spaß, noch bin ich erfolgreich :-) zudem ist die Schwimmstrecke im Verhältnis viel zu lang. Aber nichts desto trotz versuche ich es immer wieder. Vor Erding konnte ich mich ja plausibel drücken, am Rothsee wurde es doch Ernst. Komischerweise bin auch noch viel nervöser vor einer Kurzdistanz als vor etwas längeren, allein diese Hektik in der Wechselzone raubt mir sämtliche Nerven.

Es ging schon gut los, ich fahre ja öfters zum Rothsee, hatte aber morgens doch die Befürchtung mich zu verfahren. Gott sein dank stieß ich unterwegs auf einen Bekannten, der auch startete und konnte ihm einfach hinterherfahren. Aber selbst das nützte nichts, als er völlig korrekt abbog, fuhr ich geradeaus, weil auf einem Schild „Nürnberg“ stand, ich dachte nur, da will ich nicht hin, merkte dann aber meinen Fehler schnell und wendete. Fand zum Glück ganz allein doch den Rothsee.

Dann das übliche, jede Menge Leute getroffen, voller Verzweiflung auf das Wasser geschaut, so weit hinaus schwimmen.. etc. Am nettesten war die Unterhaltung mit einer Vereinskollegin, die mich fragte, warum man diese Oberarmbeschriftung braucht, mein Antwort, dass man damit die Wasserleichen identifiziert, fand sie ungemein beruhigend. Nachdem ich bekanntlich sehr langsam schwimme, ordnete ich mich brav hinten ein. Nur hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich doch etwas schneller geworden bin und stieß ständig an die Schwimmerinnen vor mir an, da war ich jedes Mal so erschrocken, dass es wie üblich mit Brustschwimmen und Kopfüberwasser weiterging. Jeder Versuch zu kraulen scheiterte, ich hasse es einfach im Wasser etwas zu berühren, betrete auch normalerweise kein Schwimmbad in dem es mehr als 2 auf einer Bahn sind.

Auf dem Rad lief es ganz gut, ich überholte und überholte. War aber genauso schnell wie letztes Jahr, in der Wechselzone vergnügte ich mich dann stundenlang mit meinem Garmin, um diesen auf Laufmodus umzuschalten. Das Laufen, lief allerdings einfach nicht, ich überholte zwar immer weiter aber meine Motivation war einfach weg, bis so 2 km vor dem Ziel, da zog doch eine einfach an mir vorbei, da wurde ich dann doch grün und giftig ;-) , überholte sie und war dann so im Laufen drin, dass ich den Zieleinlauf verpasste und quasi auf die 3. Runde ging, zum Glück konnte ich dann schnell durch eine Absperrung schlüpfen und landete genau bei der Zeitnahme. Insgesamt war ich 2 min langsamer als letztes Jahr aber Vereinsmeisterin bin ich trotzdem geworden. ;-)

Als nächstes steht jetzt die Mitteldistanz in Immenstadt auf dem Plan und dank dem Sponsoring von New Balance wird diese bestimmt besser laufen.

Eure Katja

Post to Twitter Tweet This Post

Votes
Bookmark and Share
Redaktion / 30.08.10

Keine Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Kommentar schreiben