New Balance

So lautete die Überschrift eines Berichtes, den uns die US-Kollegen geschickt haben, und wir geben an dieser Stelle gerne wieder, was sich beim “Reach the Beach Relay” Kurioses ereignet hat.

Die Kette an Verirrungen ging damit los, dass der New-Balance-Bus bei der ersten Etappe in die falsche Richtung gefahren ist (obwohl überall Schilder waren). Deswegen musste Bernd, der erste Läufer, fünf bis zehn Minuten warten und wäre beinahe durchgedreht. Und es blieb chaotisch: Auf dem dritten Abschnitt bog der deutsche Fahrer wieder falsch ab. Seine Mannschaftskollegen hatten schon Angst, dass er von einem Bären gefressen worden wäre – dann kam er zum Glück doch noch an, mit weiteren zehn Minuten Verspätung. Tja, und „last but not least“ hat die gesamte Besatzung des zweiten Busses in der falschen „Transition area“ übernachtet. So kam der deutsche Läufer von Bus 1 komplett außer Atem um zwei Uhr nachts in der richtigen „Transition area“ an – aber niemand war da, um ihn zu empfangen.

Einige Telefonanrufe später stellte sich heraus, dass der Bus 2 bei Abschnitt 17 stand. Also musste die Besatzung schnell in den Bus einsteigen und Gas geben, Gas geben, Gas geben… Als sie dann endlich ankamen, sprang der Dirk, der nächste Läufer, gleich aus dem Bus, klatschte ab und lief los. Aber trotzdem wurde das Team verwarnt.

Angesichts dieses Berichts ist es ja fast nebensächlich, zu erwähnen, dass das New-Balance-Team schließlich nach gut 25 Stunden erschöpft und müde im Ziel ankam. Hauptsache, alle waren beeinander und noch nicht von Bären oder Elchen gefressen worden!


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Redaktion / 13.10.10
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1 Kommentar »

  1.  am 13. Okt schrieb Janikke

    Das klingt doch nach einer tollen Reise. Manchmal ist es leider so, dass sich mehr Action ergibt als eigentlich geplant. Glückwunsch zu so einer Zeit, erst recht unter solchen Bedingungen!

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