von Matthias Heim – finisher concepts
4.) Unter-Tage-Marathon Sondershausen 
Ein Marathon mit Helmpflicht – na wo gibt´s denn so etwas? Weit muss man hierzu gar nicht fahren: In Sonderhausen bei Erfurt findet alljährlich im Dezember der Unter-Tage-Marathon statt, der auf einem Rundkurs von 10,5 Kilometern ausgetragen wird. Im Jahr 2008 gab es die bereits siebte Auflage des Rennens am Nikolaustag.
Das Einzigartige an diesem Marathon ist, dass das Feld der maximal 450 Teilnehmer in 700 Metern unter der Erde läuft – und sich dabei einigen Schwierigkeiten ausgesetzt sieht. Bei einem Marathon 1240 Höhenmeter bewältigen zu müssen ist an sich schon unangenehm, hinzu kommen mit 25 Grad Celsius Lufttemperatur und nur 30 Prozent Luftfeuchtigkeit erschwerte Bedingungen. Deshalb sollten im Brügman-Schacht auch nur fitte Athleten an den Start gehen.
Das Startgeld (45 Euro im Jahr 2008) ist im Übrigen sehr fair. Dafür muss man allerdings in Kauf nehmen, dass man nach dem Rennen – je nachdem, wie schnell man war – nicht gleich das Weite suchen kann… frühestens fünf Stunden nach dem Start kann man den Schacht wieder verlassen. So lange muss man auch noch ungeduscht bleiben, denn die Duschen befinden sich wieder über Tage.
http://www.sc-impuls.de/3-untertage-spk-marathon.htm
5.) Big-Five-Marathon 
Bei einem normalen Stadtmarathon fehlt Ihnen der letzte Kick? Vielleicht ist der Big-Five-Marathon in den Savannen Südafrikas dann die passende Alternative für Dich. Bei dem Lauf-Event im privaten Reservat Entabeni zwischen Johannesburg und dem Krüger Nationalpark kannst Du jederzeit Bekanntschaft mit einem der Tiere der sogenannten Big Five machen – Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel oder Leoparden, die allesamt dort leben. Der Kurs führt inmitten durch das Reservat – und lediglich bewaffnete Ranger und notfalls Hubschrauberlärm schützen die Teilnehmer vor allzu innigster Bekanntschaft.
Die Vielfalt an Tieren (u.a. Giraffen, Nilpferde, Antilopen) und eine atemberaubende Landschaft, eine abwechslungsreiche Strecke auf wechselnd sandigem, steinigen, erdigen oder asphaltenen Untergrund hebt den Big-Five-Marathon von anderen Veranstaltungen ab. Der Kurs ist teils flach und teils bergig – und durch die Austragung des Rennens im südafrikanischen Winter sind die Temperaturen mit ca. 15 bis 23 Grad erträglich.
Erstmals organisiert wurde das Rennen im Jahr 2005, die letzte Auflage fand am 20. Juni 2009 statt. Die Siegerzeiten liegen bei den Männern in der Regel zwischen 3:15 und 4:00 Stunden, die ersten Frauen erreichen das Ziel nach rund 4:15 bis 4:45. Für 120 Euro Startgebühr (Stand 2009) kann man bei diesem Erlebnis mit von der Partie sein. Im übrigen gibt es auch einen Halbmarathon. Für weitere Informationen siehe:
http://www.big-five-marathon.com