New Balance

Schokolade lässt Pickel sprießen

FALSCH, denn in keiner Studie konnte bisher einen Zusammenhang zwischen Hautproblemen und Schokogenuss nachwiesen werden. In der einen Studie, die an der School of Medicine der Universität von Pennsylvania durchgeführt wurde, wurde der Zusammenhang zwischen Schokolade und Akne untersucht. Interessanterweise wurde die Studie von der Chocolate Manufacturers Association gesponsert. Des Weiteren wurden in dieser Studie zwei Riegel untersucht, die beide einen sehr hohen Anteil an Zucker und gehärteten Fetten aufwiesen. Der zweite Riegel enthielt zusätzlich etwas Schokolade. Man kann davon ausgehen, dass sich Zucker und gehärtete Fette wesentlich stärker auf die Akne auswirken, als die geringe Schokoladenmenge. Das Ergebnis der Studie war, dass Schokolade keine Akne auslöst.

Viele Grüße,
Eure Janikke

Redaktion / 29.09.10
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Margarine ist besser als Butter

FALSCH, denn eindeutig geschmacklich besser und gesünder ist keine von beiden. Die einen bevorzugen Butter als Brotaufstrich, die anderen schwören auf Margarine. Butter hat einen hohen Gehalt an kurz- und mittelkettigen gesättigten Fettsäuren und an Cholesterin. Dieses ist für Menschen mit einer Veranlagung zu Fettstoffwechselstörungen nicht von Vorteil. In Bezug auf das Herzinfarktrisiko sind gesättigte Fettsäuren ungünstig. Doch auch Margarinen enthalten mit Ausnahme der so genannten Diätmargarinen zum überwiegenden Teil gesättigte Fettsäuren. Lediglich Pflanzenmargarine enthält mindestens 97 Prozent Fetten pflanzlichen Ursprungs. Haushaltsmargarine besteht aus pflanzlichen oder tierischen Fetten oder deren Mischungen. Standardmargarine beinhaltet etwa je zur Hälfte pflanzliche und tierische Öle und Fette. Hinzu kommen Zutaten wie Wasser, Magermilch, Emulgatoren, Stärkesirup, Aroma- und Farbstoffe, häufig Milcheiweiß und -zucker sowie Vitamine. Weiterhin können Geschmacksstoffe, Salz, Konservierungsstoffe, modifizierte Stärken und Säuerungsmittel zugesetzt sein. Bei gesunden Menschen, deren Fettzufuhr nicht zu hoch ist, sind Butter und Margarine in Ergänzung mit anderen pflanzlichen Speiseölen unproblematisch. Ob Butter oder Margarine als Streichfett verwendet werden, bleibt letztlich Geschmackssache. Experten empfehlen: Grundsätzlich wenig Fett und Streichfett verzehren. Für Salate zwischen Olivenöl, Sonnenblumenöl, Maiskeim- oder Rapsöl abwechseln.

Viele Grüße,
Eure Janikke

Redaktion / 27.09.10
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Vitaminpräparate tun dem Körper gut

FALSCH, denn Menschen, die sich normal ernähren, sind ohnehin ausreichend mit Vitaminen versorgt. Man hört es allerorten, und irgendwann glaubt man selber dran: Unsere Nahrung liefert uns nicht die nötigen Nährstoffe, so heißt es. Wir sind chronisch unterversorgt. Unser Körper braucht Vitaminpräparate. Ein Irrglaube, gleich in mehrfacher Hinsicht. Viele Vitamine können bei Überdosierung sogar ernste Beschwerden auslösen. Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, erhöht zum Beispiel bei Rauchern das Krebsrisiko. Zu viel Vitamin A kann Gelbsucht zur Folge haben, eine Überdosierung an Vitamin B6 zu Nervenstörungen führen. Eine zu große Menge Vitamin D schwächt Muskeln und fördert die Verkalkung der inneren Organe. Und eine regelmäßige Überdosis Vitamin E hemmt die Blutgerinnung.

Viele Grüße,
Eure Janikke

Redaktion / 20.09.10
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Light-Produkte machen schlank

FALSCH, denn der Begriff “light” ist nicht geschützt. Je nach Produkt steht “light” für einen reduzierten Gehalt oder den Verzicht von als ungesund angesehenen Bestandteilen wie Fett, Zucker, Alkohol, Nikotin. Die Begriffe “light” oder “leicht” sind im Lebensmittelrecht weder gesetzlich definiert noch geschützt. Der Hinweis “light” kann daher bedeuten: kalorienarm, kalorienreduziert, fettarm, mit wenig Zucker, wenig gesalzen, leicht bekömmlich, alkoholarm oder alkoholfrei, kohlensäurearm oder koffeinarm.

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Redaktion / 06.09.10
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Trotz des Wissens vieler Experten halten sich gewisse Gerüchte zur Ernährung . Mit einigen dieser Ernährungslügen möchte ich aufräumen.

Frisches Gemüse ist am gesündesten

FALSCH, der Schein trügt gewaltig. Gemüse vom Markt oder aus dem Geschäft ist in Sachen Frische und Vitamingehalt oft enttäuschend. Meist wird es unreif geerntet, und wenn es nachreift, dann ohne Sonne und Nährstoffe. Außerdem lassen lange Lagerzeiten und Transportwege die Vitamine sukzessive verschwinden. Das Tiefkühlgemüse wird reif und erntefrisch schockgefrostet – und ist daher vitaminreicher als die vermeintlich frische Konkurrenz.

Viele Grüße,
Eure Janikke

Redaktion / 04.09.10
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Trotz des Wissens vieler Experten halten sich gewisse Gerüchte zur Ernährung . Mit einigen dieser Ernährungslügen möchte ich aufräumen.

Olivenöl ist das beste Öl der Welt

FALSCH, denn es gibt noch andere Speiseöle, die hinsichtlich der Fettsäurenzusammensetzung und der gesundheitsförderlichen Wirkung ähnliche oder sogar noch bessere Eigenschaften aufweisen. Durch die Empfehlungen für eine mediterrane Ernährungsweise verdrängte das Olivenöl die heimischen Öle fast vollständig. Es ist sehr reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthält mit rund 13 Prozent nur relativ wenige gesättigte Fettsäuren. Damit weist es ein sehr günstiges Fettsäurenmuster auf, was sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt.

Doch Raps-, Diestel- und Sonnenblumenöl laufen dem Olivenöl hinsichtlich des Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren den Rang ab. Der Gehalt an Alpha-Linolensäure, einer wertvollen Omega-3-Fettsäure, ist beim Rapsöl deutlich höher, als beim Olivenöl. Doch vor Rapsöl scheute sich der Verbraucher bisher, da die enthaltenen Senföle für ungünstige sensorische Eigenschaften sorgten und die Erucasäure als ungesund gilt. Heutzutage verwendet die Ölindustrie moderne Produktionsverfahren, mit denen unangenehme Begleitstoffe einfach herausgelöst werden, so dass das Rapsöl nicht nur gesund ist, sondern auch gut schmeckt. Positiv ist auch, dass es aus heimischen Gefilden kommt. Dadurch entfällt der lange Transport, die einheimischen Landwirtschaft und die verarbeitenden Industrie werden nebenbei aktiv unterstützt.

Viele Grüße,
Eure Janikke

 

Redaktion / 31.08.10
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Trotz des Wissens vieler Experten halten sich gewisse Gerüchte zur Ernährung . Mit einigen dieser Ernährungslügen möchte ich aufräumen.
Heute der erste Teil…weitere werden in Kürze folgen!

Wer kein Fleisch isst, nimmt nicht genügend Eiweiß zu sich

FALSCH, denn Gemüse, Nüsse und Getreide enthalten ausreichend Eiweiß für den Zellaufbau. Besonders reichhaltige Eiweißquellen sind Bohnen, Erbsen, Linsen und Nüsse. Außerdem ist das pflanzliche Eiweiß deutlich besser vom Körper aufnehmbar, d.h. die Bioverfügbarkeit ist besser. So deckt z. B. schon die Kombination Sojabohne und Avocado den Bedarf aller acht essentiellen (essentiell = kann der Körper nicht selber herstellen) Aminosäuren (Eiweiße) ab. Wird zu viel Eiweiß verzehrt, wird das überschüssige tierische Eiweiß und Fett in den Gefäßen und im Gewebe abgelagert und verhindert somit den Übergang wichtiger Vitalstoffe in die Zellen.

Viele Grüße,
Eure Janikke

Redaktion / 26.08.10
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