Im letzten Jahr hat New Balance mit der Kampagne “Grün und Giftig” Deutschlands giftigsten Wettkämpfer gesucht. Die besten drei Athleten, Celia Kuch, Katja Gehrung und Ramon Barral Farto, werden in den kommenden fünf Jahren mit Schuhen von New Balance ausgerüstet. Celia Kuch erhielt als Siegerin zusätzlich ein zweiwöchiges Trainingslager auf der Kanareninsel Fuerteventura. Vor ein paar Tagen kehrte die Triathletin zurück nach Deutschland und wir möchten euch ihren Reisebericht nicht vorenthalten.
Die giftigste Wettkäpferin Deutschlands ist Celia Kuch
Die Wahl fiel wirklich nicht leicht, aber jetzt steht es fest: Celia Kuch ist die Siegerin von “Grün und Giftig”. Sie hat in der Saison 2010 an elf Wettkämpfen teilgenommen und dabei ihre Leidenschaft, ihren Ehrgeiz sowie ihr Durchhaltevermögen auch unter schwierigsten Bedingungen bewiesen. Celia gewinnt ein zweiwöchiges Trainingscamp im Trainingsresort Las Playitas auf Fuerteventura und ein fünfjähriges Schuh-Sponsoring von New Balance. Katja Gehrung und Ramon Barral, die beiden anderen Finalisten, dürfen sich ebenfalls über ein exklusives fünfjähriges Schuh-Sponsoring freuen.
Vielen Dank, Celi, für Deinen Einsatz und Deine tollen Blog-Beiträge!
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
Soooooooooo, das ist dann wohl das Ende der Saison 2010. Alles in allem ein erfolgreiches Jahr für mich mit vielen ‚Ups‘ and ‚Downs‘. Aber okay. Schön und lehrreich war es auf jeden Fall.

NZL/Germany Race Season 2010
- 6th overall Challenge Barcelona-Maresme (10:10h), October 3rd
- 6th overall Challenge Walchsee-Kaiserwinkl (4:43h), September 5th
- 4th overall Rhein-Neckar-Cup 2010 (Römerman + Heidelbergman +Viernheim)
- 7th overall Viernheim Vcard Triathlon (2:40h), August 22nd
- 1st overall Maibach Sprint Triathlon (1:00h), August 15th
- 4th overall Rhein-Neckar-Cup Heidelberg “Heidelbergman” (2:19h), August 1st
- 4th overall Rhein-Neckar-Cup Ladenburg “Römerman” (2:24:18h), July 24th
- 3rd Female overall BASF Cup, Hockenheim Ring (4,8km in 18:19min), June 30th
- 14th overall Challenge Kraichgau 2010 (4:51h) May 16th
- 2nd overall Auckland Halfironman 2010 (4:56h) March 20th
- 5th overall Challenge Wanaka 2010 (10:25h) January 16th
Vor allem Sonne, Strand und Wärme in Callela haben vor der Challenge Barcelona-Maresme noch mal gut getan! Auch, wenn der Wettkampf leider gar nicht so lief wie er sollte.
Die Spannung steigt: Heute, Freitag den 15.10.2010, ziehen wir einen Schlussstrich unter unseren Grün&Giftig-Wettbewerb. Seit Mitte Mai hat die Jury unsere drei Finalisten – Katja Gehrung, Celia Kuch und Ramon Barral – ganz genau unter die Lupe genommen.

„Only those who will risk going too far – can possibly know how far they can go“
(Thomas Stearns ELIOT) - DREAM BIG, WORK HARD, BELIEVE
4. Gesamtplatz beim Rhein-Neckar-Cup 2010 oder
„Acting as if“ beim Viernheimer Vcard Triathlon 2010
Es heißt, dass man eine bestimmte Einflussgröße mit seinem Gegenspieler neutralisieren kann. Feuer mit Wasser, Kälte mit Wärme, Hass mit Liebe…Für einen Triathleten kann das auch bedeuten, den negativen Gedanken „Ich kann nicht mehr“ mit „ICH KANN“ zu bekämpfen. „Acting as if“ – also so tun, als ob der „Tank“ noch bis oben voll ist auch, wenn er sich dem Ende neigt. Sprich: Positiv denken.
DENN, wir können meistens viel mehr als wir uns zutrauen. Und es gibt viel zu viele Barrieren in unserem Kopf, die es nicht zulassen wollen. Am 22. August, beim letzten Rhein-Neckar-Cup-Wettkampf in Viernheim, hatte ich genau diesen Kampf in meinem Kopf.
Bericht von ‘Grün und Giftig’-Kandidatin Katja Gehrung zum Allgäu Classic
Die Mitteldistanz im Allgäu ist eine der landschaftlich schönsten, anspruchsvollsten und ältesten Triathlonveranstaltungen in Deutschland. Letztes Jahr war ich bei Dauerregen dabei und dieses Jahr wollte ich mal die Radstrecke bei Sonne genießen.
Zudem hoffte ich, aufgrund der professionellen Vorbereitung, etwas mehr vorne zu landen, insbesondere nicht als eine der letzten Schwimmerinnen aus dem Wasser zu steigen.
Frohen Mutes fuhr ich also nach Immenstadt. Dass die Temperaturanzeige im Auto immer weiter nach unten rutschte und schließlich sogar 14 Grad anzeigte, ignorierte ich.
Maibach Sprint Triathlon: “Prädikat Empfehlenswert” oder “Ein Frosch und ein Tag voller Einser!”
Eins ist klar, Herr Ottmar Rees, Organisator des Sprint Triathlon in Maibach, hatte definitiv nicht zu viel versprochen als er behauptete: „Bei uns ist keiner eine Nummer“. Dieses Versprechen hat er dann auch wahr gemacht als mir meine Wettkampf-Fahrgelegenheit flöten ging und ich mir ein Mietauto nicht leisten konnte. Er blieb per E-Mail am Ball und versuchte sogar, eine Mitfahrgelegenheit aus Mannheim zu organisieren. Als leider auch dies nicht klappte, schickte uns der Himmel den lieben Uwe Leopold, ein super netter (und schneller!) Weinheimer Triathlet, der ohne großes Zögern den Opel Safira seiner Familie zur Verfügung stellte. Bequemer ging es gar nicht. In Nullkommanichts erschien ich Sonntagfrüh pünktlich vor Ort in Maibach. Selbst das Wetter hielt noch eine ganze Weile für uns aus. Danke lieber Uwe und Familie, Ottmar Rees und lieber Wettergott!
Geschwommen wurde in einem 25meter-Becken mitten in Maibach. Einem hübschen kleinen Ort hinter Frankfurt (wenn man aus HD kommt). Da die eine Seite des Pools bedenklich flach war und zudem ein am Beckenrand befestigtes Geländer bedrohlich über dem Wasser hing, strich ich die Rollwende auf dieser einen Seite, da ich mir ziemlich sicher war ,dort die Fersen beim Wenden anzuschlagen. Dies war einer der Gründe für meine lahme 300 Meter-Schwimmzeit von fast 4:30 Minuten. Ein weiterer Grund war das Schwimmen in meinem leicht zu großen Triathlon-Einteiler, was mich eher etwas an meine DLRG Rettungs-Schwimmprüfung und das Schwimmen in Kleidern erinnerte.


Redaktion:
Liebe Katja, aus irgendeinem Grund haben wir Deinen Bericht zum Rothseetriathlon übersehen. Wir möchten uns bei Dir entschuldigen, dass wir diesen jetzt erst veröffentlichen. SORRY!!! Viele Grüße, New Balance Blogredaktion
Nach dem es dieses Jahr leider aus verletzungstechnischen Gründen nicht aus Roth wurde, startete ich wenigstens am Rothsee.

Diese kurzen Dinger machen mir weder besonders Spaß, noch bin ich erfolgreich
zudem ist die Schwimmstrecke im Verhältnis viel zu lang. Aber nichts desto trotz versuche ich es immer wieder. Vor Erding konnte ich mich ja plausibel drücken, am Rothsee wurde es doch Ernst. Komischerweise bin auch noch viel nervöser vor einer Kurzdistanz als vor etwas längeren, allein diese Hektik in der Wechselzone raubt mir sämtliche Nerven.
Die Jagd über den weißen Stein – 960 Meter Anstieg auf 41km beim Römerman in L.A.
Wenn mein neuer Garmin 310XT das richtig erfasst hat, waren es beim gestrigen Rhein-Neckar-Cup Wettkampf in Ladenburg – gerne auch badischen-württembergisches L.A. genannt – über 900 Meter Anstieg. Dies könnte passen, denn allein bei der Auffahrt über den Steinbruch in Dossenheim bis rauf zum Weißen Stein hat man schon 550 Höhenmeter zu überwinden. Dann geht es ein ganzes Stück bergab Richtung Schriesheim, bevor man den Anstieg zur Ursenbacher Höhe (bis 390Hm) angeht.
Die ersten 6 Wochen sponsert by News Balance – ein Resümee

Ja da bin ich tatsächlich unter die ersten drei gekommen, was ich nie gedacht hätte.
Es waren so viele junge Erfolgreiche dabei, da rechnete ich mir die Chancen als ältere Hobbysportlerin nicht so toll aus. Auch, wenn für viele mein Trainingsumfang unbegreiflich hoch ist, mir macht es Spaß, lange unterwegs zu sein. Es ist mein Hobby.


