New Balance

Vielen Dank an alle an euch, die einen Kommentar gepostet haben! Wir haben unter euren Kommentaren einen Gewinner ausgelost – es ist “Se”. Herzlichen Glückwunsch, Du erhältst einen Startplatz beim Berlin Marathon am 26. September! An alle, die heute nicht gewonnen haben: Versucht es beim nächsten Mal wieder – denn das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt!

Viele Grüße aus der Redaktion

P.S.: Der Gewinner mit dem Kürzel “Se” müsste sich bitte bis zum 31. August, 14.00 Uhr unter der E-Mail marketing@newbalance.de melden. Sonst müssen wir den Startplatz an einen anderen Kommentator vergeben!

IrisWerner / 30.08.10
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von Dr. Ralf Wodopia – finisher concepts

Der Mann mit dem Hammer kommt bestimmt

Berlin Marathon bei Kilometer 32, alles tut weh, noch zehn schier unendlich erscheinende Kilometer liegen vor Dir. Dein noch lockerer, flüssiger Schritt, mit dem Du über die ersten Kilometer des Marathons wie in einem Triumphlauf zu fliegen schienst, ist einem sich Dahinschleppen in Sitz- oder Hohlkreuzhaltung gewichen – rien ne va plus.

Das Gefühl kennt jeder Marathonläufer. Ab der Hälfte oder spätestens im letzten Drittel der Distanz bekommst Du Probleme. Du kannst ein druckvolles Laufen und damit das angestrebte Tempo nicht mehr aufrecht erhalten. Viele Athleten lassen gerade in der Schlussphase eines Marathons viel Zeit liegen, die sie sich zuvor im engen Feld und mit einem hohen Anfangstempo mühsam erkämpft hatten.

Welche Ursachen liegen dem Einbruch zugrunde? Natürlich sind viele Faktoren an der Gesamtleistung in einem Wettkampf beteiligt. Beim Marathon sind es vor allem die Ausdauer und die Ernährung bzw. der Energiehaushalt des Körpers. Dazu kommen weitere Aspekte wie die Tempohärte, Material, Tempoeinteilung und die Psyche sowie Faktoren, die Du nicht oder nur beschränkt beeinflussen kannst, wie die Witterungsbedingungen. Vielfach unterschätzt und im Training häufig vernachlässigt werden aber die Kraftausdauer und die Bewegungsökonomie. Dass beide gerade in der Endphase des Rennens leistungslimitierend wirken, konnte in mehreren Studien wissenschaftlich bewiesen werden, zum Beispiel von den Amerikanern Edward Coyle und Tim Anderson oder Charles Guezennec aus Paris.

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Ralf Wodopia / 26.02.10
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von Matthias Heim – finisher concepts

Einmal einen Marathon zu laufen ist für viele Menschen ein Lebenstraum. Um sich diesen zu erfüllen, krempeln viele ihren Alltag um. Das obligatorische Bier am Abend vor dem Fernseher und die fettigen Pommes in der Mittagspause gehören dann, wenn man das „Projekt Marathon“ einmal begonnen hat, plötzlich nicht mehr zum guten Ton, sind nicht mehr „en vogue“, wie man neudeutsch zu sagen pflegt. Für einen bestimmten Zeitraum verzichtet man auf viel Liebgewonnenes, um das Erreichen des Ziels nicht zu gefährden.

Ein paar Monate später, wenn man unter dem Beifall der Zuschauer in den Zielkanal des ausgesuchten Rennens einläuft, wird man sagen, all die Quälerei im Training und der Verzicht auf so manchen Gaumenschmaus habe sich gelohnt. Dann jedoch teilt sich das Feld der Marathonläufer in verschiedene Gruppen auf. Während die einen nach Erfüllung ihres Traumes nun in ihren alten Lebenstrott aus der Vor-Marathonzeit zurückfallen, nimmt die zweite Gruppe zwar ebenfalls Abschied von dem auf ein Ziel fokussierten Training, behält aber zumindest die gesunde Lebensweise mit regelmäßigem Sport und nicht zu fettigem Essen bei. Zu sehr hat man sich schon an das neue Wohlfühl-Gefühl des Fit-Seins gewöhnt, um jetzt gänzlich darauf verzichten zu wollen.

Die dritte Gruppe hingegen ist mit dem Marathon-Virus infiziert und sucht schnell nach neuen Rennen. In Europa gibt es zahlreiche Laufveranstaltungen, die einen Besuch als Teilnehmer wert sind. Doch was tun, wenn man einen neuen Kick braucht, wenn ein normaler Marathon nicht mehr als Herausforderung ausreicht? Für diesen Fall haben wir möglicherweise die richtige Lösung parat. In dieser neuen Serie stellen wir Euch elf Rennen über die klassische Distanz von 42,195 Kilometern vor, die aus unterschiedlichen Gründen etwas ganz Besonderes sind…


1.) New York City Marathon

 

Das waren noch Zeiten als man im Jahr 1970 für einen US-Dollar Startgeld am New York Marathon teilnehmen konnte. Im Premierenjahr, vor fast vier Jahrzehnten, trauten sich gerade einmal 127 Läufer an den Start des Rundkurses durch den Central Park – und nur 55 bewältigten die komplette Distanz.

37 Jahre später ist die Zahl der Finisher leicht gestiegen – genauer gesagt um das rund 700-fache. Mit 38.676 Finishern war New York im Jahr 2007 die größte Marathonveranstaltung der Welt. Und es wären noch weitaus mehr Athleten an den Start gegangen, wären nicht irgendwann auch die Kapazitätsgrenzen einer Großstadt wie New York erschöpft gewesen.

Rund 100.000 Menschen bewerben sich jährlich um einen der Startplätze für diesen Event, die schwer zu ergattern sind. In New York Marathon zu laufen ist Kult geworden – es ist, wie in Wimbledon Tennis zu spielen oder auf Hawaii beim Ironman zu starten. Zwei Millionen Zuschauer säumen jedes Jahr die Strecke, weitere 315 Millionen sind an den Fernsehschirmen dabei, wenn am ersten November-Wochenende der Startschuss zum New York City Marathon fällt.

Seit 1976 führt das Rennen durch die fünf Stadtbezirke Staten Island, Brooklyn, Queens, the Bronx und Manhattan und verbindet dabei mehrere ethnische und kulturelle Gruppen. Fünf Brücken müssen passiert werden, bevor die Teilnehmer nach 42,195 Kilometern traditionell im Central Park über die Ziellinie laufen dürfen. Die 600.000 Dollar Preisgeld, die auch viele Spitzenathleten anziehen, sind den meisten Marathonis egal – sie wollen getreu dem olympischen Motto nur dabei gewesen sein und sich zu den bis heute über 700.000 Finishern zählen.

Weitere Infos: www.nycmarathon.org

matthiasfc / 04.02.10
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von Melanie und Steffen / runningfreaks.de

Bei traumhaften Bedingungen liefen wir unseren diesjährigen Saisonabschluss also durch das Siebengebirge. Ein sehr anspruchsvoller Lauf, hatte er doch immerhin etwa 760 Höhenmeter und dem entsprechend ein paar sehr knackige Anstiege zu bieten. Um 10 Uhr morgens ging es los, und wie soll ich sagen, wieder einmal haben wir, obwohl es teilweise ein echt harter Lauf war, jeden Meter genossen. Kein Wunder, hatten wir doch märchenhafte Bedingungen. Die Landschaft war in eine dünne Schneehülle getaucht und über weite Strecken schien sogar die Sonne, Läuferherz, was willst Du mehr? Genau, nichts, zumal wir ohne jede Ambitionen gelaufen sind, einfach nur so zum Spaß. Und den hatten wir. Etliche Laufbekanntschaften trafen wir auch und es machte riesigen Spaß sich über die jeweiligen Erlebnisse seit dem letzten Treffen zu unterhalten. Und auch während des Laufes führte ich so manche sehr angenehme Unterhaltung mit etlichen Gleichgesinnten, darunter mit einem Läufer, dessen Hund, es ist ein Kanadischer Schäferhund, den gesamten Marathon mitgelaufen ist, toll! Auch sonst war das ein perfekter Lauf, die gesamte Organisation inbegriffen. Positiv war die Teilnehmerbegrenzung die dafür sorgte, dass alles ohne jede Hektik ablaufen konnte. Die Verpflegung auf der Strecke war Top und der Zieleinlauf auf dem roten Teppich im Bürgerhaus eine tolle Idee.

Gefinisht haben wir in 4:54:49, wunderbar.

Fazit: Ein Lauf, den wirklich jeder Marathoni einmal gelaufen sein sollte und den man nur wärmstens empfehlen kann!

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Redaktion / 11.01.10
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Ein Marathon mit Helmpflicht – na wo gibt´s denn so etwas?

Weit muss man hierzu gar nicht fahren: In Sonderhausen bei Erfurt findet alljährlich im Dezember der Unter-Tage-Marathon statt, der auf einem Rundkurs von 10,5 Kilometern ausgetragen wird. Im Jahr 2008 gab es die bereits siebte Auflage des Rennens am Nikolaustag.
Das Einzigartige an diesem Marathon ist, dass das Feld der maximal 450 Teilnehmer in 700 Metern unter der Erde läuft Mehr lesen »

Redaktion / 09.11.09
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von Matthias Heim

 

Lediglich 8.500 Einwohner leben in dem Ort, der zu den namhaftesten Plätzen der Erde zählt: Marathon. Nordöstlich der Hauptstadt Athen gelegen erlangte der griechische Ort durch den Boten Pheidippides Berühmtheit, der der Legende nach im Jahr 490 v. Chr. vom Schlachtfeld in Marathon ins 40 Kilometer entfernte Athen lief, um dort die frohe Botschaft des Sieges der Athener gegen die Perser zu verkünden – bevor er auf dem Marktplatz tot zusammengebrochen sein soll.

 

Ob sich diese Geschichte tatsächlich so zugetragen hat, bleibt ungewiss. In Anbetracht der Tatsache, dass Boten früher noch weitaus längere Strecken zu Fuß zurücklegen mussten, gibt es zumindest Zweifel. Nichts desto Trotz wurde bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, im Jahr 1896 in Athen, zu Ehren dieses Boten ein Lauf über 40 Kilometer ausgetragen. Der Grieche Spiridon Louis sicherte sich in 2:58,50 Stunden den ersten Titel des Marathon-Olympiasiegers – und das, obwohl er zwischenzeitlich eine Pause einlegte und ein Glas Wein trank.

 

Dem laufbegeisterten Leser wird aufgefallen sein, dass die damalige Distanz von 40 Kilometern heute keine Gültigkeit mehr besitzt. Doch wie kam es genau zu der Verlängerung der Strecke auf 42,195 Kilometer?

 

Bis zum Jahr 1908, als die Olympischen Spiele in London stattfanden, wurde für den Marathon immer eine Strecke von ungefähr 40 Kilometern gesucht. In jenem Jahr jedoch wurde die Distanz auf Wunsch des englischen Königshauses auf 42,195 Kilometer verlängert. Geplant war zunächst, dass die Athleten vom Schloss Windsor bis ins Great White City-Stadion in London laufen sollten, was eine Streckenlänge von 40 Kilometer bedeutet hätte. Als die Prinzessin von Wales dann wünschte, dass ihre Kinder den Start sehen können, wurde der Start kurzerhand in den Ostteil des Windsor-Schloss-Geländes verlegt – und damit die Distanz auf 42 Kilometer ausgeweitet. Und da die Königin von ihrer Loge im Londoner Stadion den besten Blick auf das Ziel genießen wollte, wurden den Läufern weitere 195 Meter aufgebürdet…

 

In den Folgejahren wurde der Marathon wieder über unterschiedliche Distanzen ausgetragen, bevor die Strecke im Jahr 1921 auf die noch heute gültigen 42,195 Kilometer standardisiert wurde. Bis 1984 war der Marathon bei Olympia übrigens den Männern vorbehalten – bis in Los Angeles erstmals auch die Frauen um olympisches Edelmetall kämpften. Erste Olympiasiegerin wurde die US-Amerikanerin Joan Benoit in 2:24,52.

Redaktion / 19.10.09
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Nachdem ich im ersten Teil der Reihe “Training für die Königsdisziplin” das Prinzip der Superkompensation beschrieben habe und im zweiten Teil auf das richtige Tempo- und Ausdauertraining eingegangen bin, möchte ich nun zum Abschluss einen Leitfaden für eine effektive Jahresplanung vorstellen. Wenn Du Dich über das Jahr hinweg auf einige bestimmte Regeln hältst, steht dem Erflog Deines Marathons nichts mehr im Wege.

Vom Wochenzyklus zum Jahresplan

Beim Jahresaufbau unterscheidet man mehrere Phasen. Zunächst gilt es, nach einer Trainingspause wieder in einen regelmäßigen Rhythmus zu finden und Umfang und Intensität so moderat zu steigern, dass keine Verletzungen auftreten. In der nun folgenden Grundlagenphase legst Du Deine Schwerpunkte auf Ausdauer, Technik, Kraft und allgemeine Athletik. Plane hier gezielt Trainingseinheiten in anderen Sportarten ein, wie beispielsweise Radfahren, Skilanglauf, Inlineskating oder Ballspiele. In der nächsten Phase, der Aufbauphase, setzt Du dann vermehrt Akzente bei Umfang und Tempo. Du kommst also vom Allgemeinen zum Speziellen. Wichtig ist, dass Du spätestens jetzt für Dein Jahrestraining und Deine Wettkampfsaison einen Plan schreibst, in dem auch die voraussichtlichen Wettkampftermine schon enthalten sind. Diesen solltest Du realistisch und eher vorsichtig aufsetzen, da eine zu schnelle Steigerung der Belastungen in einer Frühform, einer Verletzung oder einem Übertraining enden kann. Bei den intensiven GA2-Einheiten erhöhst Du über die Aufbauphase hinweg kontinuierlich das Tempo, bei den langen GA1-Einheiten steigerst Du neben dem Tempo auch die Distanz.

 

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Ralf Wodopia / 05.10.09
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von Dr. Ralf Wodopia (finisherconcepts)

Im ersten Teil meiner Reihe “Training für die Königsdisziplin” habe ich das Prinzip der Superkompensation behandelt. Zu den nötigen Erholungsphasen gehört aber vor allem auch das richtige Ausdauer- und Tempotraining, auf das ich im folgenden näher eingehe.

Ausdauer und Tempo im Wechsel


Möchtest Du Effizienz, so solltest Du Dich in Deiner Trainingswoche auf jene Einheiten konzentrieren, die Deine Leistung am Tag X am stärksten beeinflussen. Für einen Marathon musst Du also vor allem Dein Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel trainieren, die wichtigsten Faktoren der Langzeitausdauer. Zudem willst Du Deine Wettkampfstrecke natürlich in einem gewissen Tempo zurücklegen. Denn mit viel Ausdauer-, aber ohne Tempotraining kämst Du zwar sicher ins Ziel, aber es könnte lange dauern. Das bedeutet: Ist die Grundlage gelegt, musst Du auch das Wettkampftempo üben. Mehr lesen »

Ralf Wodopia / 29.09.09
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»Und, schon mal einen Marathon gelaufen?« Diese Frage von Freunden oder Kollegen hat wohl fast jeder Läufer schon mal gehört.

Mit Langstreckenlauf verbinden die meisten den Klassiker, den Marathon. Marathonläufer, das sind schließlich die Könige des Ausdauersports. Aber was auch immer Sportler davon träumen lassen mag, Finisher eines Marathons zu werden, oft nimmt dieser Traum bereits beim Gedanken an die knappe Trainingszeit neben Familie und Beruf ein jähes Ende. Zu Unrecht: Sogar für berufstätige Eltern ist das Ziel Marathon realistisch, wenn sie sich im Training auf das Wesentliche beschränken. In dieser Beitragsreihe möchte ich aufzeigen, welche Trainingseinheiten Du brauchst und wo Du kostbare Stunden sparen kannst.

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Ralf Wodopia / 17.09.09
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Um kurz nach neun war es gestern endlich so weit: Rund 7.000 Läufer, darunter 3.300 Marathonis, gingen bei besten Bedingungen auf die Strecke des 8. Münster-Marathons. Vorjahressieger Richard Ngolepus aus Kenia setzte sich schnell vom Feld ab und führte bis Kilometer 36, wurde dann aber von seinen Landsmännern Isaac Cherujyot und Richard Chepkwony eingeholt. Letzterer gewann das Rennen am Ende mit 30 Sekunden Vorsprung in 2:12:02 - ein neuer Streckenrekord! Auch bei den Frauen fiel die alte Bestmarke: Ecler Loywapet, ebenfalls aus Kenia, kam nach 2:37:06 auf dem Prinzipalmarkt an und sicherte sich neben der Sieg- auch die Streckenrekordprämie in Höhe von 3.000 Euro. Mehr lesen »

42195blog / 14.09.09
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